Textauszug

Plötzlich flog ein kleines Raumschiff über Johns Kopf hinweg. Es war nicht größer als ein Dackel. Der Junge duckte sich instinktiv und kehrte sofort wieder in seine aufrechte Stellung zurück.
„Schon wieder eines von diesen Dingern“, sagte Clara und seufzte. Sie hatte schon ein paar davon zu Gesicht bekommen, als John schlief.
John kratzte sich am Kopf und sah dem Raumschiff hinterher, das nun über dem Unteralpenbach davonschwebte. Plötzlich explodierte es und John legte seinen Arm schützend über Claras Augen, damit sie nicht von Splittern getroffen wurden. Er war froh, dass er sein seelisches Gleichgewicht wieder errungen hatte. Nicht, dass er an die Seele glaubte. Die Einzelteile des ungewöhnlichen Fluggeräts fielen ins Wasser und wurden hinweggespült. Er nahm seinen Arm wieder zu sich.
„Die taugen nicht viel“, meinte Clara.
„In Ordnung, jetzt bin ich überrascht“, sagte John und starrte verwirrt auf den Fluss, wo noch eine Lampe grün blinkte.
Der kleine, graue Außerirdische vom Vortag rannte herbei und blieb am Ufer des Baches stehen. Er streckte seine Hand nach dem Raumschiff aus, konzentrierte sich und erweckte den Eindruck, als würde er meditieren, um es mit Hilfe der „Macht“ wieder zusammenzusetzen, was aber nicht funktionierte. Dann hielt er inne und rief: „Scheiße!“
Clara tappste ihm auf den Rücken, um ihn zu trösten.
„Ich glaube, etwas stimmt nicht mit deinem Bauplan...“, meinte sie.
Der Außerirdische blickte Clara mit seinen großen, schwarzen Augen an. Nach einer Weile sagte er: „Hörst du mich?“
„Sicher“, antwortete Clara und nickte.
„Nein, ich meinte gerade eben. Als ich mit dir in telepathischen Kontakt getreten bin.“
„Das hat nicht funktioniert“, sagte Clara und unterdrückte ein Schmunzeln.
„Mist!“, fluchte das Alien. „Nichts funktioniert hier.“
„Wer bist du?“, fragte John zögerlich. „Und was bist du?“
„Ich bin Frank“, sagte das Wesen. „Ich komme aus einer fremden Welt. Aus einer Welt, in der alle Menschen glücklich sind und wo es keine Religion gibt.“
„Du kommst aus meinem Zimmer?“, fragte John und zog eine Augenbraue hoch.
„Nein“, meinte das Alien. „Ich komme aus Schweden.“
„Ah“, kommentierte John. „Schweden, wo die Elche blühen...“
„Mach dich nur lustig, Erdling!“, sagte Frank.
„Das tue ich doch.“
Clara streichelte Johns Arm, damit er Frank nicht weiter provozierte. Das war mit Sicherheit besser als Schlagen, aber es funktionierte nicht.
„Sehen alle Schweden aus, als kämen sie direkt vom Set eines Science-Fiction-Films? Geht ein Schwede in eine Milchbar...“
Clara entschied sich dazu, John doch lieber eine zu verpassen. Das zeigte Wirkung.
„Aua... Tut mir leid“, sagte er und flüsterte Clara ins Ohr: „Alle sagen, Schweden wäre so viel besser als der Rest der Welt. Ich kann diese Snobs nicht leiden! Und es ist mir egal, wie viele Hustenbonbons sie erfinden!“
Als Clara „Das mit den Hustenbonbons sind die Schweizer“ seufzte, ergänzte er: „Außerdem darf ich mir dort keinen Alkohol kaufen.“
Clara sah ihn scharf an und sagte: „Das darfst du hier doch auch nicht! Außerdem trinkst du sowieso keinen Alkohol.“
„Ja“, meinte John. „Aber hast du dir schon einmal Folgendes überlegt: Mit den Chemikalien, die ich mir hier kaufen darf, könnte ich ganze Häuserblocks sprengen, was vielen Menschen schaden würde. Alkohol, der nur mir schadet, den darf ich mir nicht kaufen. Das bedeutet also, dass der Gesetzgeber ein Problem mit seinen Häuserblocks hat. Oder so etwas. Auf jeden Fall geht mir Schweden auf die Nerven.“
Als Clara den Kopf hängen ließ, sagte John laut: „Also, warum siehst du so... außerirdisch aus, lieber Frank?“
„Schon besser“, flüsterte ihm Clara ins Ohr.
„Weil ich einer bin“, sagte der kleine Mann.
Bevor John seinen nächsten Schweden-Spruch vom Stapel lassen konnte, kniff ihm Clara an der Stelle, die sie traditionell schlug. Nach einer Weile drehte Frank traurig seinen Kopf weg und murmelte: „Weil ich einer sein möchte.“
John und Clara lauschten gebannt.
„In Schweden ist immer alles gleich. Schnee, Fichten, Holzhütten, Elche. So wie Kanada, nur dass wir eine eigene Sprache haben. Verdammte Kanadier... Auf jeden Fall arbeitete ich für ein großes Möbelgeschäft, so wie alle Schweden, die nicht für einen großen Handyproduzenten arbeiten. Die ganze Zeit über nur Möbel mit albernen Namen zusammenbauen, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen! Vor allem, wenn ihr außerdem noch einen kanadischen Chef habt, der die ganze Zeit die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf summt. Immer nachts blickte ich durch mein Fernglas zu den Sternen hinauf und wünschte mich weit weg von jenem Ort. Doch konnte ich mich nicht dazu hinreißen, wirklich zu gehen, bis eines Tages...
Vor fünf Jahren, als gerade Kräftskiva gefeiert wurde, traf ich eine Entscheidung. Kräftskiva ist ein Fest, bei dem sich die Leute betrinken, also praktisch wie jedes Fest. Es war eine kalte und dunkle Nacht. Die Leute sangen und tanzten auf den Straßen, um die Krebsfangsaison zu feiern. Das ist insofern bemerkenswert, weil es seit der Flusskrebspest keine Krebse mehr in Schweden gibt. Die Menschen trugen ‘lustige Hüte’, von denen einige aussahen wie Krebse. Ich war der einzige, der keinen trug.
Mein Weg führte mich durch eine kleine, einsame Seitengasse. Plötzlich wurde ich von einer Gruppe von Fischern umstellt, denen besonders viel an Kräftskiva gelegen haben muss. Als sie sahen, dass ich keinen ‘lustigen Hut’ trug, schlugen sie auf mich ein. Ich verbrachte die nächsten zwei Wochen im Krankenhaus. Die Polizei weigerte sich, den Fall aufzunehmen, weil es meine eigene Schuld gewesen sei, keinen ‘lustigen Hut’ zu tragen. Ich hatte genug. Genug von Festen, genug von Dorftrotteln und vor allem genug von diesen verdammten Kanadiern! Ich verließ mein Heimatland für immer.“
„Und du trafst die Entscheidung, nach Bayern zu gehen?“, fragte John ungläubig.
„Natürlich. Warum nicht?“, wollte Frank wissen und versuchte erfolglos, eine Augenbraue skeptisch nach oben zu ziehen; er hatte sie sich jedoch ausgerissen, um alienhafter zu wirken und es gelang ihm daher nicht.
„Mal sehen...“, sagte John. „Zum Beispiel, weil Bayern die weltweit größte Dichte an Dorftrotteln hat? Das ganze Land ist ein einziger Dorftrottel. Hier wird man nicht nur verprügelt, wenn man keine Lust hat auf Maß stemmen, Bierkästen stapeln oder Heuballen rollen, hier wird man prinzipiell hin und wieder verprügelt, damit man nicht aus der Reihe tanzt. Es wundert mich außerdem, dass sie dich als Ausländer überhaupt ins Land gelassen haben. Schließlich gilt hier das bayerische Reinheitsgebot, welches das Land vor fremden Einflüssen bewahren soll.“
Clara kicherte.
„Ich denke, das bezieht sich eher auf Bier“, sagte sie.
„Ja...“, meinte John. „Wie alles hier.“
Gottfried Steinmetz tauchte hinter Martins Eiswagen auf, lief auf die Gruppe zu und blieb dann atemlos stehen. An seiner Plastikantenne blinkte ein kleines, rotes Lämpchen.
„Sie kommen“, keuchte er. „Die Kryptorianer. Ich empfange ihr
Signal.“
„Was sagen sie denn?“, fragte John.
„Ich weiß nicht“, antwortete Herr Steinmetz. „Klingt wie die Titelmelodie einer Zeichentrick-Sendung, die ich schon den ganzen Tag über im Kopf habe. Es geht um eine Tintenfisch-Familie, die Abenteuer in der Tiefsee bestehen muss. Sie kämpfen gegen einen bösen Delfin. Seltsam eigentlich, wenn man darüber nachdenkt... Aber warum sollte man das auch tun. Die Sendung schaue ich mir immer mit den Kindern an. Ist sehr lehrreich.“
„Die armen Kinder“, murmelte John.
Doch Frank klatschte begeistert in die Hände.
„Endlich!“, rief er. „Ich darf bestimmt ihr Raumschiff benutzen. Das fliegt besser als meines und es explodiert nicht. Hoffe ich mal. Wo sind sie denn gelandet, Gottfried?“ Frank und Herr Steinmetz hatten sich den ganzen Morgen lang darüber beraten, ob Außerirdische wohl auch Kuchen backen und wie sich jene von irdischen Kuchen unterschieden. 
„Im Kornfeld, wo sie uns das Zeichen hinterlassen haben“, sagte Herr Steinmetz. „Angeblich steht dort auch ein Junge herum, der Flugtickets verkauft.“
„Erik“, stellte Clara fest und verschränkte die Arme.
Gottfried Steinmetz und Frank verabschiedeten sich und hasteten in Richtung Bushaltestelle.
„Was tun wir jetzt?“, fragte Clara.
„Wir folgen ihnen“, meinte John. „Aber vorher gehen wir noch einmal kurz zu mir, ich möchte meinen Rucksack mitnehmen. Wir könnten etwas zu trinken gebrauchen.“
Clara nickte.
Sie machten sich auf den Weg und setzten dabei ihre Unterhaltung fort.
„Was glaubst du, womit wir es zu tun haben?“, fragte Clara.
John überlegte eine Weile und antwortete: „Vielleicht hat Erik sich etwas besorgt, das im weitesten Sinne einem außerirdischen Raumschiff ähnelt. Das dürfte recht unterhaltsam werden.“

Es war Mittag. Die Sonne schien über den weiten Getreidefeldern am Rande von Hirtenstadt. Die Gefahr bestand, dass sie jene Tätigkeit auch bei zukünftigen Gelegenheiten wiederholen würde. Diesmal jedoch schien die Sonne nicht nur über den Getreidefeldern, sondern auch über Erscheinungen, die man eher selten auf Feldern vorfand: Touristen.
John und Clara stiegen aus dem Bus. John nahm eine Sonnenbrille aus dem Rucksack und setzte sie auf. Er bemerkte, dass es unklug war, an heißen Tagen wie diesem schwarze Kleidung zu tragen, zumindest insofern man nicht austrocknen wollte. Auf der anderen Seite handelte es sich um schwarze Kleider, was bereits einen Wert an sich darstellt. Clara fiel bei der Gelegenheit auf, dass Johns Rucksack so aussah wie jener, mit dem Soldaten der Bundeswehr marschierten. Nur, dass er natürlich schwarz war. Seltsam.
Nachdem sie ein paar Schritte gelaufen waren, blieb das junge Paar auf einmal stehen. Eine große Menschenmenge hatte sich um eines der größten Kornfelder versammelt. Es herrschte weitgehend Stille, nur gelegentlich zeigte einer der Schaulustigen in Richtung der Feldmitte und gab einen Laut von sich, für gewöhnlich „Ah“ oder „Oh“ oder etwas in dieser Richtung. John betrachtete die Szenerie mit zurückhaltender Anteilnahme. Die Betroffenen mussten diese Laute in Comics gelesen haben, wie sonst kommt man auf die Idee, etwas so Nutzloses von sich zu geben?
Clara zerrte ihren Freund hinter sich her. Sie gelangten immer näher zu der unglaublichen Erscheinung im Zentrum des Geschehens. John nutzte die unübersichtliche Lage aus und stieß die Hirtenstädter und Touristen unsanft beiseite, die ihm den Weg versperrten. Er konnte diese Leute nicht leiden und seiner Auffassung nach war sanfte physische Gewalt das geeignetste Mittel, seinem Unmut Luft zu machen, wenn man keine Konsequenzen dafür zu befürchten hatte. In diesem Moment erinnerte ihn Clara auf schmerzhafte Weise an ihre eigene Haltung zum Thema, weil es ihr nicht zusagte, wie sich ihr Freund Platz verschaffte. John entschied kurzerhand, physische Gewalt in Zukunft für dringlichere Fälle zu reservieren.
Ganz vorne trafen sie auf David, der mit offenem Mund geradeaus blickte. Auf der anderen Seite des Feldes erkannten sie Erik Storm, der dort offenbar einen Verkaufsstand errichtet hatte. Er winkte Clara zu und sie winkte aus Höflichkeit zurück, blickte aber schnell wieder auf den Fixpunkt tausender Blicke. Endlich sah es auch John.
Er nahm ganz langsam seine Sonnenbrille ab. Vielleicht war es nur ein Fleck auf den Gläsern? Ungläubig starrte er geradeaus. Nein, es war kein Fleck.
Er wandte sich an Clara, die neben ihm stand, und flüsterte ihr zu: „Siehst du auch, was ich sehe?“
„Ich befürchte schon“, sagte sie.
Über dem Feld schwebte nichts. Überhaupt nichts. Außer ein paar Stechmücken, die immer dort schwebten. Und es war auch nichts an dieser Stelle gelandet. John sah einfach gar nichts, abgesehen von einem gewöhnlichen Kornfeld, wie man es hier erwarten würde, mit dem Bonus eines geheimnisvollen Musters, welches sich aus dieser Perspektive aber nicht erkennen ließ.
Die UFO-Touristen in Johns Umfeld begannen zu flüstern: „Die Gerüchte haben sich bewahrheitet.“
„Sie sind endlich gekommen. Besucher von einem anderen Stern“, bestätigte eine weibliche Stimme.
„Wir leben nicht auf einem Stern!“, fauchte John. „Sterne sind Sonnen, wir leben auf einem Planeten!“
Doch die Frau beachtete ihn nicht.
„Geil. Die Kryptorianer“, sagte die Stimme von Gottfried Steinmetz. „Ich wusste es! Aber niemand wollte mir glauben, nicht einmal der Herr Ministerpräsident. Jetzt kann ich ihm endlich beweisen, dass die Kryptorianer doch in unsere bayerische Kultur passen. Ich werde sie gleich zu unserem Stammtisch bei Hofbräu einladen, bevor sie mich auf ihren Planeten mitnehmen.“
„Oh nein!“, murmelte David. „Sie werden schon wieder Dinge in meinen Po stecken. Obwohl ich hier eigentlich gar nichts sehe...“
Als er das gesagt hatte, schubste ihn ein Mann, der neben ihm stand und zischte: „Sei leise, Junge! Das ist jetzt nicht angebracht.“
Eine Frau hatte ebenfalls Davids zweifelnde Worte vernommen und sprang dem Mann bei: „Was fällt dir ein, du dummes Kind! Siehst du nicht, dass unsere Erlöser gekommen sind! Was zweifelst du noch?“
„Ketzer, Ketzer!“, schrie eine andere Frauenstimme aus der Masse.
Eine zunehmende Unruhe breitete sich unter den UFO-Gläubigen aus und David wurde hin und her gestoßen. Clara versuchte, ihn aus dem Gedränge zu ziehen, geriet stattdessen aber selbst mit hinein. „Hilfe, sie wollen mich aufessen!“, schrie David. „Hm, gute Idee!“, sagte ein Ufologe.
„Darauf wären wir alleine gar nicht gekommen!“ Der Mann packte David am Kragen, hob ihn hoch und verkündete: „Verspeist den Ketzer und mit ihm seine blasphemischen Gedanken!“
John ging ein paar Schritte zurück bis an den Rand der Menschenmasse und stellte seinen Rucksack ab. Er öffnete ihn und nahm einen kleinen Mörser heraus. Das ist ein Rohr, das man auf den Boden stellt und mit dem man Granaten abschießen kann. Es war nicht gerade schwierig gewesen, ein solches Rohr zu konstruieren. John nahm eine Granate aus seinem Rucksack, steckte sie in den Mörser und richtete ihn auf das Ziel aus, die Mitte des Kornfelds.
„Wir können diese Barbaren schlagen, wir schlagen sie! Mit Wissenschaft“, sagte er dramatisch.
Dann betätigte er den Abzug.
Die Granate raste himmelwärts. Als die UFO-Fans das sahen, ließen sie von David und Clara ab und zeigten in die Richtung der Granate, die für wenige Sekunden 100 Meter über dem Boden festzuhängen schien, um dann zu explodieren. Neben Clara tauchte plötzlich John auf, der den Mörser wieder in seinen Rucksack gesteckt hatte. Er schnappte nach ihr und nach David und zog sie hinter sich her.
„Nicht in das gleißende Licht sehen!“, schrie John den beiden zu. „Seht nicht zur Explosion!“
Sie verließen hastig den Schauplatz.
Der Himmel verdunkelte sich. An der Stelle, wo die Granate explodiert war, bildete sich eine riesige Wolke, die einem Fliegenpilz ähnelte. In ohrenbetäubendem Lärm verbrannte sie die Luft und der Feuersturm verwandelte den Himmel in ein Inferno. Die ersten Schaulustigen ergriffen panisch die Flucht, als sie die Gefahrenlage eingehend studiert hatten. In diesem Moment kam der Bus, um die ersten Touristen wieder nach Hause zu bringen. Die drei Freunde hasteten ihm entgegen, wurden jedoch sogleich von einer wütenden Menschenmasse verfolgt.
„Sie haben das UFO zerstört!“, schrie eine Frau aus der Masse.
„Schnappt sie euch!“, kreischte ein Mann.
„Bringt sie den Kryptorianern zum Opfer dar!“, grunzte einer, der die Geschichten von Herrn Steinmetz offenbar sehr überzeugend gefunden hatte und meinte, sie durch ein modisches Opfer-Element ergänzen zu müssen. Die versammelte UFO-Gemeinde einigte sich schnell darauf, dass eine Opferung des Nachwuchses gewiss pietätvoller wäre als seine Verspeisung.
Als der Busfahrer den wütenden Mob in seinem Seitenspiegel entdeckte, trat er aufs Gas.
„Halt!“, schrie Clara. „Warten Sie!“